Luise-Abo

Luise abonnieren – Alexandra gewinnen

Warum soll man denn für etwas bezahlen, was man auch umsonst bekommen kann?
Bekommt man gutes Handwerk wirklich umsonst?
Würden Sie arbeiten ohne Bezahlung?

Nehmen Sie sich gerne einen Augenblick, um über die Antworten nachzudenken.

Das Online-Magazin Luise von Pelzwiese ist die Arbeit einer ausgebildeten Journalistin, Autorin und Fotografin, mit über 20 Jahren Berufserfahrung. Meine Arbeit ist es Geschichten zu erzählen, interessante Dinge und spannende Menschen zu finden und darüber zu berichten – im besten Fall, Sie damit berühren, nachdenklich zu machen, Impulse zu geben, Freude schenken oder schlicht Sie zu unterhalten. Eine wunderbare Aufgabe. Die ich auf diesem Weg aber nur leisten kann, wenn ich damit meinen Unterhalt erwirtschaften kann. Je mehr diese Arbeit wertgeschätzt wird, umso besser kann ich mich darauf konzentrieren, mein Bestes zu geben und eine gute, journalistische Leistung abzuliefern. Die Luise ist ein Standbein. Meine langjährige Erfahrung gebe ich auch in Kursen als Schreibtrainerin weiter, schreibe selber Bücher und arbeite als Dozentin. Bald wird es Online-Kurse, Videos und E-Books geben.

Alle Geschichten, Reportagen, Beiträge, Fotos, Gedanken sind nicht nur mit Liebe und Leidenschaft gemacht, sondern auch mit einem hohen Zeitaufwand. Ein gutes Beispiel ist die Reportage „Unter der Decke“ + „Lena“. Es geht um das Thema Prostitution in meiner Heimatstadt. Es gibt eine lange Recherchephase: Termine bei der Stadtverwaltung, im Internet, Fotos in Rotlichtstraßen und ein mehrstündiges Telefonat mit Lena. Dann folgt die Textarbeit. Insgesamt kommt man etwa auf eine Arbeitszeit von zehn Tagen. Hinzu kommt die Verantwortung. Gerade wenn es in Beiträgen um ernste Themen geht, trage ich für die Menschen, über die ich berichte, eine besondere Verantwortung. Denn ich bringe ihre Geschichte an die Öffentlichkeit. Da sind Sorgfalt und Einfühlungsvermögen gefragt. Vernachlässige ich die Sorgfalt bei der Recherche oder stelle jemanden bloß, kann das weitreichende, negative Folgen für diesen Menschen haben.

Früher hätte man solche Geschichten in etwas kürzerer Form in der Lokalzeitung gefunden. Das können wir freien Journalisten uns nicht mehr leisten. Mein Zeilenhonorar hat sich seit über 20 Jahren nicht verändert: es liegt bei 0,20 Cent pro Zeile. Dann gibt es noch 20 Euro für ein Foto. Im besten Fall würde „Unter der Decke“ mit 200 Zeilen plus vielleicht zwei Fotos erscheinen: macht 80 Euro – brutto. Da gibt es auch nichts schönzureden. Für 80 Euro kann ich nicht zehn Tage arbeiten. Das gilt natürlich auch für weniger aufwändige Reportagen. Ich schreibe so offen, damit Sie nachvollziehen können, wie viele freie Journalisten bezahlt werden. Es gibt tatsächlich Kollegen, die noch weniger Zeilenhonorar bekommen. Hier ist jetzt nicht der Platz, um dieses Thema ausführlich zu erläutern. Es geht auch nicht ums Jaulen. Jeder Journalist muss seine Schlüsse daraus ziehen. Im Zweifelsfall sogar, ob er noch von seinem Beruf leben kann. Oder, so wie in meinem Fall, neue Wege geht. Nämlich die eigenen journalistischen Inhalte/Produkte zusätzlich selber vermarktet.

Durch den Text fahrende Werbe-Züge und aufploppende Anzeigen-Banner wird es bei der Luise nicht geben. Kleine Werbebanner sind vorgesehen: Aber nur an begrenzten Stellen, die thematisch und optisch zu dem Magazin passen. Werbung wird stets als solche zu erkennen sein. Hier wird es keine verdeckten PR-Geschichten geben. Kunden können mich beauftragen. Diese sogenannten „Advertorials“ oder „Sponsored Posts“ sind für Sie als Leser zu erkennen. Alle anderen journalistischen Texte sind mit der gebotenen Sorgfalt erstellt.

Sie können die Luise auch unterstützen. Einfach so, freiwillig. Die gute Nachricht: Das Abo der Luise kostet nicht die Welt, sondern 4,- Euro im Monat – das Jahres-Abo 48,- Euro. Und natürlich gibt es auch ein Geschenk! Alle Unterstützer haben einmal im Jahr die Möglichkeit, mich zu gewinnen. Ich komme zu Ihnen ins Wohnzimmer, auf die Bühne oder zur nächsten Firmenfeier und mache eine Lesung, eine Signierstunde oder was auch immer – ich kann ja auch backen ;-). Man darf sich aber auch für einen Schreibkurs entscheiden. Was passiert mit Ihrem Geld?

Leser sind mündige Menschen. Entscheiden Sie selbst, ob Sie die Luise kostenlos genießen oder Ihnen meine Arbeit etwas wert ist. Wenn Sie sich für ein Abo erwärmen, nehmen Sie gerne Kontakt mit mir über das folgende Formular auf. Bald wird es an dieser Stelle einen Bezahl-Button geben – dann wird es einfacher.